Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
216
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Denkmale.

in der rechten Hand einen Spiesi und am linkenArm einen Schild, der mehr rund als oval ist. Mvergleiche nun das/ was ich hier sage/ mir du,Kupfern / die man von diesem Fußgestell dem Pnbli-co übergeben hat/^) und man wird sehe»/ wie die-ses Denkmal so ganz unrichtig abgezeichnet wordenist. So sieht man darauf z. V. gar nichts von deinSchilde. Übrigens aber findet man die peitsbei andern Völkern; EuripideS neiit daher Thra>eien Schilde von dieser Art sieht nm

auch auf der trajanischen Säule unter den Nii<stungen der barbarischen Völker.

Diejenige Amazone auf unserm borghcsi-schen Marmor / welche hinter jener steht/ die ßchdie Strümpfe anzieht/ hat eine Art von Keulc inder Hand/ dergleichen sich auf andern Denkmalenunter den Waffen dieser kriegerischen Weiber nichtfindet. Ich werde indessen von den Keule«/ womitdie asiatischen Nationen stritten/ bei Gelegenheit ei-nes alten Gemäldes im dritten Theile dieses Wer-kes bei Numero 177 mehr sagen.

Der Leser wird eS nicht übel deute»/ wen ichihn zu dem Fußgestelle in Pozznolo zurükfuhrc, imihm zu zeigen/ wie abscheujich dasselbe auf imKupfer entstellt ist/ welches Vnlifon an 'S Lichtgab/ Theodor GronoviuS und Montfaucon'jaber copirten und zum Gegenstände ihrer Erklärnnzmachten. Die erste Figur zur rechten Hand, wel-che die Stadt Hrirkania vorstellt/ hat einen H»taufdem Kopfe/ der dem PetasuS des MercuriuSgleichet. Von dem Namen dieser Stadt unter derFigur ist nichts als der Anfangsbuchstab n übriW-

1) Lronov. marin. Ii!>sis

2) v. 493.

Z) t. Z. xl. n3. x. 194.196.