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ivelche den Körper der Verstorbenen wuschen;^) denunter der ganzen Menge von Denkmalen, worauf der-gleichen Begebenheiten vorgestellt sind/ findet mankein einziges/ auf welchem dergleichen Weiber von soniedrigem Stande abgebildet wären/ um so weniger/da sie gar nicht nothwendig waren/ daS/ was manvorstellen wollte/ verständlich zu machen.
Zur nähern Bestimmung des Inhalts dieses Mar-mors kaii indessen das übriggebliebene Stük von derweiblichen Figur viel beitragen/ welche neben demKörper des Verstorbenen der griechischen Gewohnheitgemäß klagt/ und fich znm Zeichen der äusserstenBetrübniß die Stirn mit den Fingern der linkenHand berührt/ wiewohl man von denselben nur nochdie äussersten Spizen wahrnimt. Wen übrigens ihrGesicht nicht in Thränen gebadet ist/ so liegt darannichts, indem nach dem Ausspruch des Seneca
.... levia 5umus,
8i ileiicla ^aniriur.
Da man überdem nicht weiß/ daß bei dem Be-gräbnisse berühmter Helden/ die im Kriege oder durcheinen andern Zufall gestorben waren, die Mutteroder eine andere bejahrte Frau von naher Anver-mndtschast zugegen gewesen sei: so läßt sich der Um-stand/ daß hier eine von diesem Alter abgebildet ist/nicht anders als mit dem Leichnam Hektors rei-men. Es ist mir wohl bekant/ daß Seneca dieAlkmene bei dem Scheiterhaufen erscheinen läßt/auf welchem sich ihr Sohn Herkules lebendig ver-
1) Ik. <2. XXIV. v. 667. Tui-Ix. v. 612. ?ko°ni88.
v. 1Z29. 1661. L>nnü lragm. ^.5^,. cvnsvlat.
»tl 207.
2) Il^F. I. 1 l. p. 9 ,7. la^Ior. Icct. I^siac. c. ». x. 677.
3) v. 408.