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Denkmale.
tigcr als das Niedersinken der Waage,!)wobei ich geglaubt habe/ statt lesen z»
müßen 7-»5
Der Verfertiger dieser Schale hat statt des hi-merischen InpiterS / der das Schiksal der beidenHelden abwog/ denMercurius gebildet/ wie manan seinem Hute oder geflügelten Petasus und ausseinem Namen in hetrurischer Schrift und Sprache:ersehen kan/ welchen man auch auf einer an-dern Schale auf ähnliche Art liest. 2) Die Ursa-che dieser Veränderung ist vielleicht unter ander»diese/ weil die Waage unter der Obhut und deniSchuze dieses Gottes stand/ so wie die Gewichteunter dem Schuze des Herkules.^) Diese Be-schäftigung schilt sich also besser für jenen Gott alsfür Jupiter; und überdies findet man Mcrcuri-»6 auch auf viele» geschnittenen Steinen mit derWaage in der Hand. 4)
Das in den beiden Waagschalen Ox«5/>5) nb-gewogene Schiksal der Helden wird hier in z«eikleinen menschlichen Figuren/ die ohngefähr MimSeelen gleich sein sollen / vorgestellt. Ähnliche Fi-guren/ und zwar gleichfalls ohne Flügel/ um ßchnach dem Worte X»?, dessen sich HomeruS be-dient/ und welches bald Schiksal/ bald See-le bedeutet/5) zu richten/ findet man auch aus an-dern Denkmalen in diesem Werke. Die Figurensind übrigens mit ihren Namen bezeichnet/ niimlich
») poliux, I. 6. segm. 10.
2) lad. Z.
3) c.7. p. 627 — 626.
4) ^Beschreib, d. ge schnitt. Steine, 2 Kl. SM.
393 Num.)
6) 5o. Viac. Sckul. ia Hesjoä. x. 101.