Vierzehntes Kapitel.
Di,S in die Waage gelegte Schiksal des Achillesund HektorS.
lNumero tZ3.Z
Die hetrurische Schale/ welche sich zu Nom indem Kabinet des Herrn Th omaS I e n ki »s been-det/ und die ich hier unter Numero 136 auffüh-re/ kan unter allen mit hetrurischen Buchstaben be-zeichneten Schalen sich den Vorzug anmaßen/ und»erdient es'/ unter die schönsten Denkmale der Kunstdieses Volks gezählt zu werden.
Man erblikt daxauf die Vorstellung jenes Göt-terbeschlusseS über den Tod HektorS/ welchen unsHomeruS unter dem schönen Bilde schildert/ daßJupiter mit der Waage in der Hand das Schik-sal des Achi lle 6 und HektorS abwog/ und daer sah/ daß die Schale HektorS niedersank/ diedes Achilles aber in die Höhe stieg/ den TodHektorS beschloß. Von der Zeit an hörte Apol-lo/ der vom Anfange dieses Kriegs an den Hek-tor beschüzt hatte/ auf/ Sorge für ihn zu tragen, l)Man kan daher auf dieses Bild das griechische Sprich-wort anwenden : gerechterals die Zunge einer W aage/so wie auchieneS andere: ?>>? rich-
1) Ik. X. IXXII. V. 20g — 21Z.Z
2) 8ui6. v. ls/x««?.