Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
179
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2 Th. 2 Abschn.

auch auf dem folgenden Basrelief begleiten. Aufunserer Vase sizt er in der Mitte von vier Personen/M welchen der Alte zur Rechten sein ErzieherPhönix zu sein scheint/ wiewohl, wen man derAutorität der im Museo Capito-

ljno folgen wollte/ derjenige/ der den Schild indie Höhe hebt/ Phönix sein würde, l) Was diedrei übrigen Figuren betrift/ so passen sie nichtsonderlich auf die drei von Homerus genantenHelden.

Wer aufmerksam auf die Freiheiten gewesen ist/welche sich die alten Künstler, besonders die ausden ersten Jahrhunderten der Kunst, nach Art derDichter zuweilen genommen haben, und wovon manviele Beispiele im Pausanias findet: dem wirdcS nicht auffallend sein/ in der Figur, welche miteiner Art von Müze auf dem Kopfe vor Achillessteht/ den VuleanuS vorgestellt zu sehen. DieseFigur nähert sich/ auf einen Stab gestüzt/ demAchilles/ und eben durch diesen Stab hat derKünstler wahrscheinlich diesen Gott der SchmiedeNSdriiken wollen/ indem derselbe/ weil er lahmmr/ nur mit Mühe gehen konte/ gerade so/ wieer auf dem Kasten des Cypfelus/ wo eben dieseFabel vorgestellt war/ und zwar/ wie er der Venusdie Hand reicht.^) Jederman weiß/ daß dieseNiize ilmi zukomt; und da» erscheint er auch in an-dern Figuren eben so jung und ohne Bart/ wie ichschon oben bei Numero 6 bemerkt habe. Voraus-geht also/ daß diese Figur wirklich VuleanuSsei, so könte die bärtige Figur/ die hinter ihmsteht/ einen von seinen Cyklopen vorstellen/ indemin der halb erhobenen Arbeit des erwähnten Kastens

1) Kum.47. (Üonf. ^adrett, in eanä. tak. x. 329.

2) ?ausaQ. I. 5. tc. 19.)