Denkmale.
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ES war nach der Behauptung Einiger von Holz.HDer kleine Schrank/ in welchem das Bildniß ach,,hängt ist/ scheint einige Ähnlichkeit von einem Tm>pel haben zu sollen/ indem der Giebel/ l.isuxinm,sonst nicht an Privatgebäuden angebracht werd«»durfte. Wirklich erzählt auch PolybiuS/ daß dieBildnisse der Verstorbenen in kleinen hölzernen Tem-peln aufgestellt worden, welches eben diejcchciisind/ die PliniuS nent. Das juge»-
liehe Alter dieses Bildnisses bestätigt das, «zich kurz vorher sagte. Die beiden Thyrsnsßäbe hi»-ter der Hauptwand des Bettes spielen auf daZ Hoch-zeitbette der Neuvermälilten an, indem das WortZ^s-sx so viel als Hochzeitzweige bedeutet.^)Der erhabene obere Theil des Bettes heißt pluwim,
Die am »Iiitt»
Theile des Bettes sizende Figur könte man für iOVater der Laodamia halten. Wenigstens >Merzählt / daß er/ als man ihm berichtet hatte/ scktTochter liege in ibrem Schlafgemache und h«eine ManSperson in ihren Armen / geglaubt h>u, ßiim Ehebruche überfallen zu können. Er sei dahttsogleich zu ihr gelaufen/ habe aber nichts gesehwals daß sie das Vildniß ihres Gemahls licbkostt!,Andere Mythographen wollen/ daß P rotesil»«'die Götter gebeten/ ihn wieder in'S Leben zuck-kehren zu lassen / um seine Gemahlin noch m>
») Ovid. ad protesü. v. 162.
2) I. 2. v. 77Z.
3) <üon5. in Lueton. c. 6^.
4) in I?.. XVIII. x. 690. Lt^inoloA. ^1. s«