Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
153
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2 Th. 2 Abschtl.

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Zaodamia eingegangen hatte. Obschon das Ge-richt dieser Figur nicht zu erkennen ist/ so stelleich cS doch jugendlich dar, wie die Seele in der Fi-gur/ welche in ein Gewand fast ganz eingehüllt überMm Körper steht und im Begriffe ist/ von Mer-lurnis weggeführt zu werden/ es andeutet. Die-selbe Figur erklärt gewissermaßen auch das/ wasßurivides ein schikliches Gewand für dieMcn nent/l) und sie sowohl als die vorher er-Mnte Figur machen den zweiten Act dieses Mar-mrS aus.

Dcr dritte Act stellt ebenfalls den P ro tefilausm, wie er anf das Bitten der Laodamia/ wel-che die Götter angerufen hatte/ ihren Gemahl in'Skbc» zurükzufchiken/ um sich mit ihm nur nochim Erunden lang zu unterhalten/ von Mercuri-»S aus Elysium zurükgeführt wird. Die Unterhal-l»ng selbst/ welche den vierten Act gibt/ geschieht vorw Thüre eines Gebäudes / welches den Eingangi» die elysäischen Felder anzudeuten scheint/ wie mandieses auch auf mehrern Begräbnigurnen sieht.

Der fünfte Act stellt die Laodamia in derMttn Betrübniß darüber vor/ daß ihr dcr Ge-mhl nach einer so kurzen Unterredung doch wiederMubt/ und vom Mercnrius neuerdings in die ely-ssischc» Felder geführt worden: so daß ihr von diesemsosehr geliebten Gatten »nr dcr Schatten zurükgeblie-ieü war/ der neben ihrem Bette steht und den sieWeicht zu sehen sich einbildete. Dcr Kopf/ überi.A obern Theile des Bettes aufgehängt/ ist dasMniß ihres Gemahls/ das sie sich hatte verferti-Mund dort aufstellen lasse«/?) um ihn beständigM Augen zu haben.

>) Hcrcul. 5ur. V. 648. 562, 7<Z2.

2) kliüoslral. I. c. p. 677. 6go.