Denkmale.
d'r Baum aber den nicht weit vom Grabmale ß„henden wilde» Feigenbaum andeuten/ der in d„JliaS so berühmt ist,^) und bei welchem die gwchischen und trojanischen Helden mehrmal gegen ei«,ander kämpften. Daher auch NonnuS, um inHomerus nachzuahmen, einen Feigenbaum aufdizSchlachtfeld sezt, wo BakchuS gegeu die indi«.schen Völker stritt. So wurde eine blutige Schlchzwischen den Einwohnern von Priene und S«,zu den Zeiten der sieben Weisen, von einer Eiche dr-nant, die auf dem Schlachtfelde stand. Blos dieovale Form des Schildes hielt mich-noch von dieserErklärung znrük/ weil ich wußte, daß der Schild derAmazonen gewöhnlich wie ein halber Mond oderwie eine Sichel gestaltet war, wiewohl man auch ei-nige runde und ovale bei ihnen findet, was ich hrr<nach bei Numero 1Z8 sagen werde.
Während dieser Ungewißheit erinnerte ich mcheiner Begebenheit, welche sich auf dem Zuge der Grie«chen gegen Troja ereignete, und die uns Philosiil,'lus aufbewahrt hat.'') Ehe nämlich die Erich»sich jenen Küsten näherten, landeten sie in MM»und verübten daselbst Feindseligkeiten. Dieseswikelte sie in einen Krieg mit TelephnS, ein«»Sohn des Herkules und Könige dieses Landes!Dieser stellte sich ihnen mit seinen tapfern Krieger»nachdrüklich entgegen und brachte den Griechen >mFlusse KaikuS eine große Niederlage bei. Auch ditWeiber hatten sich mit ihm vereinigt nnd >«Mbei dieser Gelegenheit ganz vorzüglich tapfer. Siczch
>) v. 167. ?> VI, v. 4ZZ,
2) vion^sisc, I> Zg. p, I. 4<>. p>
3) plutai-cli. ^usest. 7. igZ. «cllt.
4) llorvic. x. 69».