2TH. 2Abschtl. 13!
Wd, wie Pallas auf unserm Gemälde. Ob nungleich Pausania 6 bei der Anzeige dieses Symbolsder Victoria sich sehr kurz faßt: so lehrt er nnSioch, >ven man ihn auf diese Art erklärt/ einebisher unbekante Eigenschaft dieser Göttin kennen.»j„f dieses Bild spielte die Statue eines Siegersin den olympischen Spielen an/ welcher auch eineBinde in der Hand hattet) und die Statue derHippodamia auf demselben Stadio bei EliS hattegleichfalls eine Binde in der Hand, als wollte sie!>«§ Haupt des PelopS damit zieren.
Paris hatte eine weisse Binde um das Haar.Diese Farbe pflegten die Binden der für heilig ge-Mncn Personen , als der Priester und Wahrsager,j» haben.2) VirgiliuS läßt mit derselben ge-schmükt in den clysäischen Feldern diejenigen erschei-nen, welche sich durch Erfindung von Künsten unddurch andere Wohlthaten um das menschliche Geschlechtmdient gemacht habend) An dem Paris scheintdiese Binde einen Prinzen von königlichem Geblüte«üjudcuten und die weisse Farbe kan anzeigen sollen,daß er als der jüngste unter seinen Brüdern sichkeine Hofnung auf die Erbfolge im trojanischen Kö-nigreiche macheu könte, und so würde sie das Ge-zenstiik von dem rothen Diadema sein, das Pallasin der Hand hat/ und welches das Zeichen der Her-Haft war.
Das Gewand der Pallas hat eine rothe schil-lernde Farbe; der Mantel aber ist violet. Beim
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2) Id. 6. c.20.^
3) 8tat. I'lieb. I. 3. v. 467.
I. 6. v. 665.