2 Th. 2 Abschn.
Mf der Amphi trite auf diesem Marmor aber istM angefezt. Man sieht ferner darauf den Wagenund die Pferde der Sonne/ wie sie den höchsten Gi-pfel ihres täglichen Umlaufs erreicht haben / um da-mit die Annäherung des Mittags anzudeuten: inmlchcm Stüke jenes Basrelief nicht nur von dem«nsrigen/ indem auf demselben die Pferde ganz feh-le«/ sondern auch von OvidiuS abweicht/ bei wel-chem sie bereits begonnen hatte»/ hinabzufahren/alS THetiS in ihre Grotte trat/ um der Nuhe zuMcn; den dieser Dichter sagt:
bedeutet das Hinbeugen von vorn zu; da-zegen auf dem Marmor/ wovon hier die Rede ist/bleibt die Sonne noch ein wenig nach hinten znriik.Fch kan daher die Veränderung des Daniel Hein-siuS nicht billigen/ wen er in dem ersten dieserteiden Verse/ stattlesen will tenciae; indemmciner Meinung nach das Wort tene,e, welches zö-zern und zurük halten bedeutet/ sich so zu sa-gen nicht zu der Handlung schikt^ wen die Sonnelich losläßt und hinabzufahren anfängt/ wie der Dich-ter es beschreibt: da hingegen das Wort ,«-«eöacsehr gut dazu paßt/ indem eS einen motum «c? /ocumin sich begreift. Endlich stellt die Figur/ welchevor der Sonue mit gerade in die Höhe gehobe-ner Fakcl hergeht/ den Mittag oder den Zeitpunktim, in welchem die Sonne ihre Strahlen senkrechthinabfallen läßt.
Wir wollen nun einmal die Zeichnung und dieErklärung des erwähnten englischen Gelehrten gegendie unsrige halten. Aus jener des Engländers istdic Olive/ die neben der Pallas steht/ in eineWange verwandelt worden; der Kopf derLeuko-