2 Th. 1 Abschn.
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>««§ sie in der linken Hand hält/ gleicht dreien Spie-ßen, um sie vielleicht den verbündeten Fürsten alsBeweise zu zeigen/ daß sie ihren Gemahl überredethabe und daß derselbe bereit sei/ sich mit ihnen indem vorhabenden Kriege zn vereinigen.
Der Helm auf unserm Basrelief scheint das'Wort751WK5-«, 7-xvP->-xc<-c zu erkläre!!/ welches man beiKomerus l) M gleichbedeutend mitiaSiiach dem Virgilius dem Helme des Turnus'Mi,/ liest; 2) den man sieht daraus zwei Reihengerader und verschnittener Haare/ zwischen welchenandere längere Haare hinten herunterfalle»/ die andem Helme/ welchen Statius dem Hippomedongibt/ eine weissc Farbe hatten. Einen ähnlichenSelm trägt die von AfpasiuS in Stein geschnit-tene Pallas.4) Der Theil des Helmes, der überder Stirn hervorragt/ hieß 5) suAßrunclium,
»eil er dem Helme und dem Kopfe ohngefähr densel-ben Dienst that/ wie die Dachtraufe den Häusern.
Übrigens ist unter allen auf den vorher aufge-führten Denkmalen dieses Werks abgebildeten Hel-den, Amphio n unter Numero 89 allein ausgenom-men, ZlmphiarauS der erste, der einen Bart bat:alle übrigen/ wen auch das mänliche Alter an ihnenonSgcdrukt ist/ sind bartloS/ vorzüglich auf den he-trurischen Kunstwerken. Das Urtheil des PatersAntonioli'-) ist daher falsch/ wen er aus der un-bärtigen Figur eben dieses Amphiaraus, die auf
1) 1'. XIX V. 332.^j
2) I. v. ^65.
3) 1'kek. I. 4. v. »3o.
4) 8lv8cli xierr. Ai-avees, xl. »Z.
5) ?()IIuX, I. I. lZ5.
6) Ol^ert. 2. p. 86.
Winckelman. 3. 6