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Denkmale.
zu ersehe» ist: so könte man sage»/ daß das ZWauf der Haut des getödeten Thiers ein andererheiliger Gebranch gewesen sei/ den man bei daOpfern der Enmeniden beobachtet und den derKünstler liier auSgedrükt habe. Dieses hätte alsdaiieinige Ähnlichkeit mit der Art/ wie man das Ora-kel des AmphiarauS um Rath fragen mußte, danämlich die um Rath fragende Person auf der HMeines diesem Helden geopferten Widders einschlafenmußte/ von dem man glaubte/ daß er die Orakel-spriiche ertheile. >)
ES verdient bemerkt zu werden/ daß die Figu-ren bei diesem Opfer nicht/ wie sonst gewöhnlichwar / das Haupt mit Olivenkränzen umwunden ha-ben/ und doch war dieseS/ der Sappho zufolge,ein Gebrauch/ um die Opfer den Göttern dadurchdesto angenehmer zu machen. Man könte darausvielleicht schließen/ daß man bei den Opfern derEnmeniden diese Gewohnheit/ sich den Kovf zuumkränzen/ mit ihrer Härte und Strenge für »»-vertragbar gehalten habe.
Aus diesem Kunstwerke erhält also die oben an-geführte, bis izo nicht gehörig verstandene Stelledes Sophokles mehr Dentlichkeit/ und man lerntdaraus in Rüksicht auf die alten Opfergebräuchenunmehr bestimter einsehen/ was bei den Trank-vpsern/ die man den Eumeniden zu bringenpflegte/ eigentlich beobachtet wurde.
>) ?ausan. I. >. lc- 24,^
2) t. iZ. lc. 5. n. i6>)