Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
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Denkmale.

Sohne/ geben / und der aus Blumen, die auf daWiesen gepflükt waren/ bestand; daher man glaubt,daß das Trauerspiel Hippolytus des so ebenangeführten EuripideS von einem andern früher» 'Stüke/ das eben diesen Gegenstand behandelt IM,verschieden gewesen sei/ durch den Zusazf-?, d. i. Hippolytus der Kranz träger.

Man muß an dem Gewände der Ariadned«dunklen Streif/ der durch eine Art von Knopflii-chern durchschnitten ist/ nicht unbemerkt lassen. V!,Rkau ihn für einen bloßen Zierat/ der auf de>iZeug aufgenähet ist/ oder auch für wirkliche Kim,'-löcher halten/ wie man dieses an einem auf derBrust mit einer Nestel befestigten Gewände einesbärtigen BakchuS auf einer marmornen Vaseim Hause Farnese sieht. Auch eine andere niaii-liche Figur/ die auf einer Vase von gebrantem Thoneim Kabinet des Herzogs Carassa Noja zu Ne»>pel gemalt ist/ bat das Gewand mit zwei deutli-chen/ völlig zu unterscheidenden Knöpfen befestigtEin Gewand dieser Art scheint dasjenige gewesenzusei»/ was man ein geschnittene-

Kleid/ »ante, oder ein Kleid/ das aus mehm»Stüken bestand/ so daß man es vorn öftien undmit gewissen Schnallen wieder schließen koiite, ml-che vielleicht an unserer Figur dasjenige vorstellt/was' uns Knopflöcher zu sein scheinen. Dieses Mdas eigentliche Gewand der Zungfrauen/ dergleichenAriadne damals noch war/und es unterschiedsich durch die gedachte Öfnung von andern weibliche»Gewändern/ welche aus zwei Stuken bestanden »ndau den Seiten zusammengenäht waren, ohne ßch)vorn zu öfnen. Die laeedämonischen Mädchen tru-gen dergleichen Kleider/ um den schönen nakteii W

l) 1.7. 8t?ZM. 5.5.