Druckschrift 
8 (1825)
Entstehung
Seite
69
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2 Th. 1 Al'schn.

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ft bestraft/ wie dieser Barbar auf der korinthischenErdenge alle Fremde»/ die daselbst anlangten/ aufdas Grausamste umbrachte. Er band sie nämlich aneine niederwärts gebeugte Fichte und mit den Fü-ßen an die Erde oder an den Stam des Baumes;worauf er die Äste wieder in die Höbe springen ließ/so daß die Glieder von einander gerissen wurden;oder er band sie dem Diodorus zufolge an zweiFichten/ die beide gegen einander gekrümt waren/und wobei er eben die Absicht hatte, die ich vorhinangab. Man nante ihn davon der

die Fichten krümt/ ein Beiname/ welcher ihmMeinem Centaur gemein ist. 2)

Nachdem TheseuS den SinniS durch gleichesMinden an die Fichte dieselbe Marter hatte aus-siehen lasse»/ wie Propertius zu verstehen gibt/indem er sagt ! c,ul,e5 so tödete

er ihn endlich mit dem Schwerte, während Piri-thouS ihm mit dem Spieße/ den er in beide»Midcn hält (^«XT--?)/ einen Stich beibringt.

These us zeigt übrigens auf diesem Gemälde jene- Schönheit des GesichtS/ womit er begabt war/ unddie iiingfräuliche Mine/ .wegen welcher ihn die Athe-iiienser, als er sich zum erstenmal unter ihnen sehenließ, für eine Jungfrau hielten. 4) Er erscheint hierim Jünglingsalter/ in welchem er diese und andere-seiner erster» tapfern Thaten verrichtet hat. Dieses istanf dem alten Gemälde deS TheseuS im hereula-mschen Museo nicht beobachtet/5) indem er hier mit

l >) ll"4- e. Sg-I

2) V.

^ 3) 1^. Z. «leg. 21. V. Z7.

4) ?:,u8.iu. I. 1. 17.^

5) ?jnui-e (!'!5rcol. t. i. tav. 5.