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8 (1825)
Entstehung
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Denkmale.

der« soll andeuten^ daß der Kampf ausserhalb d«Stadt vorfiel/ indem es' nicht gebräuchlich war / dieTodten innerhalb der Städte zu begrabe»/ niid n«der Stifter derselbe»/ oder irgend ein großer Heldeine Ausnahme davon machte»/ wie ich hernach beiNumero zeigen werde.

Auf der andern Seite wird der todte M e leag«zu Grabe getragen/ und zwar auf KriegSmanier u»i>nach Art der im Kriege Gebliebenen/ welche vo»dem Kampfplaze auf den Schultern ihrer Waffe»,briider weggetragen wurden; eine Art zu tragen,welche man Kox««»»

nante/ welches ohngefähr eben daS heißt/ was dieLateiner «i/aiu» nennen. Dieser Idee

znfolge laßt der alte Künstler hinter dem Verstorbenenden Wagen folgen/ auf welchem er focht und deneiner feiner Gefährten führt.

An den Pferden selbst ist der Schmerz/ den sieüber den Tod ilireS Herrn empfinden/ aus'gedM,Das auf der rechten Seite scheint aus dem H o m er»;copirt zu sein, indem derselbe die Pferde des Achil-les nach dem Tode seines Freundes PatrokluSmit herabhangenden Haaren erscheinen läßt. Auchdas abgestuzte Haar dieser Pferde, so wie derjenigenauf einem Sarkophag im Hause Barberini, Wder nämliche Gegenstand vorgestellt wird/ könte ci»Zeichen der Trauer sein / wen dieser Gebrauch nicht,wie ich oben bei Numero 68 gesagt habe/ sehr ge-mein gewesen wäre.

Derjenige/ der sich am meiste» über diesen Todes-fall betrübte/ war wohl ohnstreitig'der Vater. Daherist es wahrscheinlich/ daß der Künstler in der Figur,

1) Rui'ipid. v. 633.

2) 1'ut. Urvt. 1. 1. ^.47.

Z) 5. XVIl. v. 4Z7.