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Nache an ihrem eigenen Sohne zu nehmen beschlossenHM, Zu dem Ende habe sie den unglüklichen Brand/den die Parce AtropoS ihr gegeben hatte/ genom-inen und in's Feuer geworfen. Von dem Augenblike„n spürte Meleager an seinem Körper ein lang-sames Abzehren, welches ihm endlich den Tod zuzogt)Andere von Pausanias angeführte Autoren be-haupten indessen/ Meleager sei in der Schlachtgegen die Knrccen geblieben/^) und dieser Behaup-tung scheint der Verfertiger des gegenwärtigen Kunst-werks gefolgt zu sein. Dem gemäß sieht man aufdemselben einerseits daS Gefecht/ welches Melea-ger mit den Brüdern seiner Mutter bei einem Aus-falle aus einem Stadtthore hatte/ ohnweit desseneine Säule mit einer darauf stehenden Urne zumZeichen eines Grabmals zu sehen ist/ wie dieses aufverschiedenen geschnittenen Steinen vorkömt/ undwie auch das Grabmal des PatrokluS vorgestelltmrd. ES war unter den Griechen fast allgemeingebräuchlich/ auf den Grabhügeln der Verstorbeneneine Säule zu errichten. So war das Grabmaldes berühmten AristomeneS/ Königs von Mycenn/welches noch zu des Pausanias Zeiten existir-tt.5) Eben dieser Autor erwähnt eines Grabmals/das dem unsrigen in Ansehung der auf einer Sänlegestellten steinernen Urne ähnlich ist. 6) DaS Grab-mal auf unserm Marmor steht nicht müßig da; son-
i) O106. 8!c. 1. 4. I. 6. se. 46.^
3) lVe schreib. d. ge schnitt. Steine, 3 Kl. 5 Abth.
557 — 653 NttM.)
4) XI. v. II. XVI. v. 467. ?. XVII. v. 4Z4.
5) ?au8an. I. 4.
6) I^.g. Oonf. 1.5. tu!). 7. v. 10.