2 Th. 1 Al'schn.
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scr»/ die Gewohnheit ei»/ den Kopf mit einemHure zu bedekeii/ um sich gegen die Ssnne zu schü-rn/') wie eS bei den Grieche» schon in den älte-rn Zeiten gebräuchlich war. So lesen wir z. B.dliß die Einwohner der Insel Ägina eine so großeUenge Hüte auf den Drako/ den alten Gcfezgcber
Atheniciiser/ als er auf ihrem Theater die fürihre Insel verfertigten Gesezc öffentlich bekantmochte/ zuwarfen/ dasi er davon erstikt wurde. ?)
In der großen Grupe des Hauses Farnese,die von Apollo niuS nnd TanrisknS/ ans derStadt TralleS in Lydien gebürtig, verfertigt ist unddie Rache vorstellt/ welche die beiden Bruder A m-phion und ZethuS wegen des' ihrer Mutter znge«fügten Unrechts ausübte«/ liegt die Leyer zu denFußen des Amphion; unter dem Zethus abercrblikt man einen ThyrsnS/ vielleicht als einSiiibild seiner friedlichen Lebensart: den die Thyr-sussläbe waren eine Art von Spießen/ deren Gpi-zen mit Epheublättern bedekt waren/ wie oben be-reits' gesagt worden. Dieser ThyrsuSstab ist von de-nen nicht bemerkt worden/ welche nnS von diesemKunstwerke kleine Copien gegeben haben/ wie z. B.ein in Erzt gegossenes Modell in der Villa Bor-ghese zeigt.
Ein anderes Basrelief mit denselben Bildnissen/das eben so groß/ wie die beiden angeführten ist/beßndet sich im Kabinet des Herzogs CaraffaNoia zu Neapel. Was dieses Kunstwerk besondersmerkwürdig macht/ sind die unter den Figuren be-ßndlichen griechischen Namen/ welche einen ganzverschiedenen Gegenstand andeuten, und bald von derAchten zur Linken/ bald umgekehrt/ je nachdem die
1) 8alw3s. scripi. Iiist. ^-UA. 32.
2) Luiä. v. LG» d» K» 6 B. 3 K. 18 §,?