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schimärischen Figuren zuerst erdacht habe»/ in allemden alten Griechen ähnlich gewesen wären. Deiidiese scheinen dem Centauren wirklich göttlicheEigenschaften zugeeignet zu haben/ indem Dejanirabei Sophokles dem Chiron das Prädieat einesGottes gibt/') und Seneca es ihr gleichfalls inden Mund legt.ly
Es wird dem Leser nicht unangenehm sein, daßich bei dieser Gelegenheit ein anderes sehr schön ge-schnittenes Stiik unter Numero Lo beibringe/ daseinen weiblichen Centaur vorstellt/ wie erseinJun-ges säugt. Hierbei wird man sich des von Lueianmit so lebhaften Worten beschriebenen Gemäldes desZeuxiS erinnern/ aufwelchem zwei junge Centau-ren von verschiedenem Geschlechte abgebildet waren,welche säugend mit kindischem Wohlgefallen eineirjungen Löwen betrachteten, den ihnen ihr Vater/ deralte Centaur, zeigte/ um ihnen Furcht einzujagen. HIn der Villa Borghefe sieht man auf einem Bas-relief einen andern weiblichen Centaur/ der eben-falls sein Junges säugt/ und beide gleichen dem Frag-ment eines sehr schönen geschnittenen SteinS/ derßch in dem Kabinete Strozzi zu Rom befindet.
l) ?rzcl>ln. 0.717. Dem Chiron, und nicht dem Nes>sus, wie W i n ck e I IN ai> schrieb, gibt Dejanira beiSophokles das Prädikat eines GotteS.Z
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