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1 Th. 2 Abschn. 519
ich bei dem vorigen Basrelief gesagt habe/ bekant/haß TenthraS/ König von Mvsien, die Auge vonihrem Vater kaufte. Da er selbst keine Kinder hatte,»ahm er sie an Kindes Statt an, und versprach sie dem-jlnigen zur Gemahlin/ der ihm gegen JdaS/ Sohndes Aphareus/ welcher ihn vom Throne zu stoßensuchte/ beistehen würde. TelephuS kam ihm hier-auf zu Hülfe. Als er nun in einer Schlacht mit! ZdaS den Sieg davon getragen hatte/ wollte Teu-thras sein Versprechen erfüllen. TelephuS begabßch also in das Zimmer der ihm bestimten Braut/um ihre Gesinnungen zu erforschen und sich ihrerEinwilligung zu versichern. Auge aber hatte keineLust zu dieser Heirath und faßte daher/ um derselbenI zu entgehen/ den Entschluß/ dem TelephuS mitcmcin Schwerte das Leben zu rauben; allein durchdie oben erwähnte Schlange erschrekt schob sie eSauf/ bis sie endlich im TelephuS ihren eignen! Sohn erkante. Was weiter darauf erfolgt ist/> mssen wir nicht. Das Wenige/ was ich von derganzen Geschichte angeführt habe/ ist ans dem Hy-giiius genommen/ welcher der einzige Autor ist/dcr diesen Umstand aus dem Leben des TelephuS! Dfbehalten hat. '
VorauSgesezt also / meine Muthmaßung sei rich-tig: so würde dcr Znhalt des gegenwärtigen Denk-mals dcr wiedererkaiite TelephuS sein, wie er als^ Sieger aus dcr Schlacht zurükgekehrt ist/ weßhalbcr auch noch den Helm auf dem Kopfe hat. DerOrt/ wo der Auftritt vorfiel/ würde das Zimmerdcr Auge und das an der Wand hängende Schwert^ dasjenige sein/ mit welchem sie ihren eigenen Sol >N/! che sie ihn kante/ umznbringcn beschlossen hatte.
>) kab. loo.
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