1 Th. 2 Abschn.
ße keinen Gürtel/ weder oben unter den Brüsten,dergleichen man stio^kiium, von ?5°p->5, nante/^)noch weiter unten um die Lenden hat: wenigstensunten erscheint sie nicht gegürtet. Diesen lezternGürtel/ der A"-,. hieß/ durste sie nicht haben/mn man sie aus diesem Marmor der VorauSsezung»ach für eine Gebarende erkennen sollte. Daher sa-gen die Dichter bildlich von jungen Personen/ diein diesen Stand versezt worden sind/ daß Jlithyiaoder Juno Lucina ihnen den Gürtel gelösethabe;-) worunter man den Gürtel um die Lendenversteht. Überdies bedeutet ein neu
vcrheirathetes junges Mädchen; und in ei-nem griechischen Epigramme wird dieser Gürtel
5) das Band der Jungfrauschaft, und«l>n Pindar der Zaum der
Ziingfrauschaft genant. Von einer schwangernjfwn sagten die Griechen: sie trage das Kindunter dem Gürtel. 5) Diese Figur kan man daher> 6) ohne Gürtel/ nennen/ weil sie be-reits von dem Kinde entbunden worden ist.
Zulezt will ich nur noch anführen/ daß ehe-dem eine Statue der Auge existirt habe/ von wel-cher bemerkt wird/ daß ihr Haar mit keiner Bindeumgeben gewesen sei.?)
1) 8ept. Ikek. v. LiZ.
2) Zpank. ol)8. in Lallim. lov. p. 9.Z) 8uiä. v. ^»alecta, t. Z. x. 76.)
4) IsUim. V^II. v. 95.
5) v. 96Z.
6) 8uiä. v.
7) t. 2. ^.401.^