Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
484
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Denkmale.

Die hierauf folgende That des Herkules Mdie Erlegung der stymvhalischcii Vögel vor/ die ermit Pfeilen tödete. Der Künstler ist bei der Ab-bildung der Vögel auf der einen Seite der Idee,die PausaniaS davon gibt/ gefolgt/ auf derandern aber nicht. Dieser Scribent sagt/ sie glichenin Absicht auf die Größe den Kranichen/ im Übri-gen aber den Störchen; ihr Schnabel aber sei stärkerals der Schnabel der leztern und auch nicht so krm,Zn der leztern Behauptung verrath er wirklich eini-ge Unwissenheit; den so viel mir bekant ist/ hat manwohl nie einen Vogel mit einem krummen Schnabeleinen Storch genant. Da nun/ wie ich glaube/ derSchnabel eines jeden Storchs gan; gerade ist/ dieSchnäbel der stymphalischen Vögel auf unsrer Schaleaber krum sind: so glaube ich/ daß der Text desPausaniaS in dieser Stelle fehlerhaft fei. Meinem krnmmen Schnabel sind diese Vögel/ auf wel-che Herkules mit dem Bogen schießt, anch auf zwei-en Gemmen des stoschi scheu KabinetS vorgestellt,->Auf einigen andern Kunstwerken haben aber dieseVögel einen langen und geraden Schnabel wie dieStörche/ wie z. B. auf einem Marmor zu Oxfordsund in dem Hofe des Palastes Giustinia n i zu Romauf einem vierekichten Fußgcstelle / auf welchem ver-schiedene andere Arbeiten des Herkules erhobengebildet sind/ dergleichen man auch auf dem ange-führten Sarkophag in der Villa Ludovisi sieht.Diese Verschiedenheit beweiset/ daß eS blos einge-bildete und keine wirklichen Vögel sind. Auf demMarmor in der Villa Seiner Eminenz deS HemCardinalS Alexander Alb an»/welches die M

1 ) 8. sc. 22,^

2) We schreib. d. ge schnitt. Steine, 2 Kl. M,t720 1 72l Num.ü

Z) KI-»-»!, vio». x. Z. cclit. rec.