1 Th. 2 Avschn.
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zie Mythographen thun des Wagens des Diomc-icS keine Erwähnung und sagen auch nicht/ daßKtrkuleS mit den Pferden gleichfalls den Wagenhabe fortbringen müßen; wiewohl EuripideS mitder Ouadriga oder den vier Pferden auf den Wagenkutet, i) In Rom befindet fich ein berühmtesBruchstük von einer Statue/ Pafquino genant/^)Nd man siebt auf den beiden Seiten deS HelmeS/sie auf dem Kopfe hat/ die nämliche That desHerkules erhoben gearbeitet.
Die folgende auf unserer Schale abgebildete Thatiß die Erlegung der Hydra des lernäischen SumpfeS/mlcher von dem Dichter SimonideS fünfzig/Hm Andern hundert Kopfe gegeben werden."») UnserKiinstler ist aber der gewöhnlichen Dichtung gefolgt/5)nach welcher sie nur neun Köpfe hatte. Auf andern.AmstwerkeN/ welche eben diese That des Herku-les vorstellen/ hat die Hydra ausser vielen Schlan-genköpfen auch einen sehr schönen Weiberkopf/ wel->ckcr auf den allegorischen Sin anzuspielen scheint/i-n Plato in dieser That finden will/ indem erchubt/ daß die Hydra eine verschmizte Frau undwie er sie nent/ gewesen sei.'>)
WaS die Waffen betrift/ mit welchen Herkulesdie Hydra tödete / so stimmen die Erzählungen undAbbildungen davon nicht alle uberein. Auf dem
1) Ilere. 5ur. v. 479. v. 486.
2) lG. d. K. 3 Band dieser Ausgabe, 45 —16S. Note.ü
3) 8elwl. l'licvAon. p. 2^7.
/j) p^cen'15?. v. 1142. llcrc. fui'. v. i83. OIo<Z. Lic.
I.4. »i.^j Vii-A. L>u. 1.7. v. 653.
5) I. 2. c. 6. 2. Zo.
6) Lull^'6. p. 278. (^ouk. LcalüA. anliuaäv. in I^uscli. cliro-mc. p. 43.