Denkmale.
ben anfangen und bis an den hintern Theil des!Kopfes gehen; so daß dieses Diadema beinahe ein»Schleuder gleicht. Ich mochte daher fast glauben,daß dieses eben die Binde sei, welche Aristoph«-!ne S --G-vö-vn, eine Schleu d er/ nent. Dadurchwäre also nicht nur dieser Scribent/ sondern auchalle übrigens) die einer ahnlichen Binde Ewah.nung tpu»/ erläutert.
Leukothea hält mit ihren beiden Händen dc»kleinen Bak ch u 6/ der aufgerichtet auf ihrem Gchoi-ße steht. Die Erste von den Nymphen/ welche Uauferzogen/ hat eine kleine Schnur in der Hand, ml-che hinten an den Schultern des BakchuS durch MiBänder, die sich auf der Brust durchkreuzen, anze-buiiden ist/ und wahrscheinlich dazu gedient hat,das Kind ausrecht zu erhalten/ und es gehen zu leh-ren/ wie dieses noch izo bei uns der Gebrauch iß>
Auf den Thron der Leukothea in unserm M«»mor kau man das Beiwort anwenden/ ds§
Pindar den Töchtern des KadmuS/ welche Le>pkothea/ Semele, Antonoe und Agave hchsen / beilegt; besonders da das Wort m
metaphorischen Sinne genommen/ um damit die pdachten Töchter des KadmuS zu ehren / im eigent-lichen Sinne den Thron bedeuten kaü/ auf welche«man sie und insbesondere die Leukothea sizendvorzustellen pflegte.
Übrigens scheint es auch bei den ersten Künstler«immer der Gebrauch gewesen zu sein/ die Göttimsizend vorzustellen: den in dem Tempel der Junizu EliS waren sogar die Statuen der Hören mDoryklidaS/ einem Schüler des D ip vn uS und
1) kollux, I,L. SSAM.gK.
2) all Dion^s. ?er!e^. V. 7.
3) v Z9. Oell/s-s-. VI. v. 43.Z