Denkmale.
Hauer das haben ausdrüken zu wollen / was der «l<te Scholiast des Hesio duS durch das Beiwortx°/Zx-s«5->? andeuten wollte. Dieses Wort er-klärt man nämlich durch Augen / deren Augenbrwnen einen Kreis bilden/ der auf gewisse Art denWeinranken/ ähnlich ist. Andere Grcicißen
nehmen dieses Wort im weiter» Sinne und halten-Zmit , mit schönen Aug en braunen
für gleichbedeutend. Die von mir angegebene Ety-mologie scheint von denen hergenommen zu fein, beiwelchen der Rand der Augenbraunen etwas wellen-förmig ist/ wie an dem gegenwärtigen Kopfe daLeukotl> ea. Die Augenbraunen sind übrigens bei ei-nein jeden Menschen unvermerkt schlangelnd geformt;'welches man ganz genan an den schönsten antike»Köpfen / besonders beim Apollo und bei der Nii-be ansgedrükt sieht. Noch weit unterscheiden!«zeigt sich dieses bei kolossalen Figuren / wie z, B,bei der Juno in der Villa Äudovi fi und bei d»Antinous in der Villa Mondragone zu Fras<cati.
in.
tNumero 56.Z
Nachdem ich die eigentliche Form der königliche«Hauptbinde, die eine weibliche Statue haben »ichwen man sie für die Leukothea halten will/ m!die nothwendige Lage derselben bestimt und zugleichbemerkt habe/ daß sie die einzige unter den Gott-heiten sei/ die man an diesem Merkmale erkeiit;s«halte ich dafür/ daß auch in einer Figur von l»nahe natürlicher Große/ die auf einem Basrclies
1) In Hesiud. l'IievA. 2^4.
2) tG. d. K. 6 N. 5 K. 23 §.Z