Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
430
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Denkmale

Gestalt eines antiken Fasses von gebrantem Tlm?,dessen Spundloch oder Ofnung am Rande des <?,.fäßeS/ nach der Beschreibung des eben erwähnn»DichterS/ eng sein muß/ um es mit einein DMversehen zu können. ES würde daher die Hofnunz,welche in dem Gesüße der Pandora unter d«Rande zurükblieb, i) ebenfalls daraus mit entwiWsein/ wen es wie das Gefäß jener Statue gesom!gewesen/ welches sich von dem Boden nach obcnj»erweitert. Ein so gestaltetes Gefäß/ das man «>zeine Schale betrachtet/ um das Wasser darin z«bringen / könte/ wen man auf den AuSspruch des EH.liasten des Apoll oniuS hörte/ welcher sagt/es für ein Mädchen unanständig fei/ einen Wchi>krug zu tragen/ ) meine Muthmaßung bestärken/s,daß man es nicht anders als für eine Strafe MZüchtigung erklären müßte. Ich will indessen a»!der Bemerkung dieses Scholiasten kein allgemeinUrtheil fällen; den ich weiß recht gut/ daß eS d-ivielen Völkern für junge Mädchen gar nicht un«>ständig war/ Gefäße mit Wasser auf dein Kopfe jitragen. So redet z. B. Serodot von einem sckschönen Mädchen in Päonien, einer Landschaft »iMaeedonieii/ welches auf diese Art Wasser getragen! >und Euripides läßt die Elektra in derseldaBeschäftigung auftreten.

>) Illill. V. g7-

2) ^rgnoaul. I. ,. v. 1207»

Z) I.. 5, le. .2?

^ ^leclrs, v. SZ.