42 s Denkmale.
nen so langen Schwanz, für einen Hund/ und Mrfür den Hund der Unterwelt (^)> wie Honi»sagt/ halten könte, der durch die Töne der Leyndes Orpheus zahm gemacht worden. Er ist hj»Vielleicht auf diese Art und nur mit einem KWabgebildet/ weil Homer ihn so beschreibt/ daernschnichts von dem erst durch spätere Dichter ihm gegebnnen Namen Cerberus wußte und nirgends von dr,iKöpfen spricht. Man könte auch annehmen/ d«jder Künstler diesen Hund für den Hund des Aid«>neu 6/ Königs von EpiruS/ genommen habe/ welch«CerberuS hieß und dessen Wildheit bei den Mlern die andere monströse Idee erzeugt Hat.^) I«Schwanz/ der mehr ein Tigerschwan; zu sein schein!,kan vielleicht deßwegen so lang vorgestellt sein/imdas grausame Naturell des Hundes dadurch anzud»ten. Virgil sagt von ihm/ daß er nicht weniziials die Seelen der Verstorbenen von des Orphen-Gesange bezaubert gewesen sei:
tenuit^ue iakisus iria Lerberus ^
Die beiden weiblichen Figuren/ von denen Äerste einen kleinen Eimer/ die andere eine klein«Muschel in der Hand hält/ scheinen zwei D anaidl»vorzustellen/ welche wegen Ermordung ihrer Mn«!in der Unterwelt dazu verdaiiit waren/ Wasser i«durchlöcherten Gefäßen zu tragen.
Indessen scheinen sie nicht betrübt zu sein / °i<isich bei dem Wasser/ welches sie tragen/ auszuballwsondern blos auf die Töne der Leyer des Orphc»!zu hören. Daraus erhellet/ daß der Künstler i>»den Dichtern folgen wollte/ welche sagen / daß ckStrafen der verurtheilten Seelen innehielten/ >O
>) S. VIII. v. Z6S.
2) ?0l!uX^ 1. 5. 8LAIN. 42 .
A) (^eoi-Z. 1.4. V. 466.