Zwanzigstes Kapitel.
Orpheus.
Mumero 50.Z
Den Musen zum Gefährten bringe ich unterNnmero 60 den Orpheus bei/ den man für ei-nen Sohn der Muse Kalliope hält/ und der indie Unterwelt hinabstieg/ um von Pluto die Nük-tel>r seiner verstorbenen Gemahlin Eurydicc zu er-bitten. Das Basrelief/ auf welchem dieses abgebil-det ist/ befindet sich in der Villa Panfili. SeineKleidung ist nicht die gewöhnliche Kleidung der Völ-ker ThracienS/ wo er geboren war / das heißt: er hatkeine glatte Binde um den Kopf/ wie ihn Philo-ßrat der Jüngere auf einem Gemälde beschreibt.Er bat hier nach Art der griechischen Helden ein bloßesGew«uid/ ohne eine Bedekung auf dem Haupte/ unddarin gleicht er dem Bilde, das der berühmte Ma-ler Polygnotus zu Delphi von ihm verfertigte/')sowie demjenigen OrpbeuS/ den man auf einemBasrelief des Musei Capitolini sieht. Er siztM' einem Felsen. Auch hierin komt er mit jenemton PolygnotuS gemalten OrphenS überein;begleichen mit Amphion ans einem andern anti-ken Gemälde/ der auf einer Anhöhe sizt und eben-falls die Leyer spielt.^) Unter dem Orpheusi-ßndet sich ein Thier/ das man/ hätte cS nicht ei-
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