1 Th. 2 Mschn.
Üchz den sie hat in der linken Hand eine Scha-le und in der rechten eine Schlange/ der sie aus derAchale Nahrung reicht. .Ich bin indessen mit derEMmiig dieser Symbole, welche der gelehrte Bu-onarroti uns davon gegeben hat, nicht zufrie-den, Er glaubt nämlich, sie spieleten auf die Schlan-gen an, welche in verschiedenen Tempeln des ÄsFu-lapins ernährt wurden.
Die Schale scheint mir vielmehr das Gefäß zusei»' welches die Griechen die
Gesundheitsschale, nanten, und die insbesondereder Hygiea geweiht war; daher ist auch dieseSchale die Gesundheit genant. Die Schlangeiß das Symbol des guten Genius,^) welchem mani-i Gast - und Freudenmahlen ein Weinopfer brach-te, welches man 5I'!>7'»»5V 6) denTrink des guten Genius, nante, nachdem manim rettenden Jupiter ein anderes Opfer gebrachthalte, das den Namen Tran?dcs rettenden Jupiter, führte. 6)
Der am Baume aufgestekte Kopf scheint kein Tod-lcnkops, noch von einem Menschenopfer zu fein, wel-che die ältesten Völker Italiens dem SaturnuSzum Opfer darbrachten.-') Der Hals desselben läßtmh nicht zu, ihn für eine Maske zu halten, umim ganzen Kopf damit zu bedeken. Zwei ähnliche
! l) Osserv. soxra alc. z?. 82.
2) Stilen. I. 11. il. n.j 3) ?o1Iux^ 1.6. se^m. 100.
/j) I. 5. v. 96.
ü) I^urenl,. sacr. ^enül. c. 19.
6) ^tken. I.». c. 2Z. n. 52. Nach Athenäus wardie //eT-ÄV/n-i-F/? auch ^2///.5vc5.^
7) vlon^s. Ilal. uliüc^. Rom. 1. 1. c. 19.
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