1 Th. 2 Abschn.
xhetis vorstellt, dic drei Horcn suche» müße, dadie mittlere von ibne» eine gleiche Krone von Blät-tern auf dem Kopfe trägt und iiberdem die drei Par-ten, dic Catullus bei dieser Hochzeit erscheinenW,') sich gar nicht mit diesen Figuren reimenlassen.
Dieses wird jeder vorläufig einräumen können, derda weiß, daß man von den Hören glaubte, sie lenk-ten das menschliche Leben, versähen eS mit allen Be-dürfnissen, und trugen für die Erziehung kleinerKinder Sorge; und daß man daher auch von Zlri-ßü'ns, dem Sohne der Cyrene, sagte, er sei imSchooße der Horcn erzogen worden, '») welches einalter Dichter, den PausaniaS anfükrt, sogar vonderZuno selbst behauptet. 5) Auch ist es bckant, daßdie Poeteu der Überlieferung zufolge die Horcn beiverschiedenen berühmten Hochzeiten des Altertums er-scheinen lassen, wie ich hernach bei der ^VermählungdesPeleuS und der Thctis, auf einem Marmorvorgestellt, besonders zeigen werde.
Die Krone auf dem Kopfe einer der drei weibli-chen Figuren auf vorgedachtem Gemälde, von deneneine dic Leyer spielt macht den Inhalt eines lan-ge» »och llngedrnktcn Briefes aus, den der unsterb-liche Peirese im Jahre t62>> an den berühmtenCommendator del Pozzo schrieb, in welchem er ausder Stellung der grünen Blätter, die Andere derFarbe ohngeachtet für Strahlen hielten, mit Gründenbeweiset, daß es keine Strahlenkrone sei) sondern
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