Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
414
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Denkmale.

indem sie dieselbe für die Quelle aller Wirkung«!und Produkte der Natur hielten/scheinen daranSchuld zu sei»/ daß man die Zahl der Göttinen dirJahreszeiten auch auf vier festgefezt hat. Man fin-det sie nämlich auf verschiedenen andern Knnstiv«.ken in vier Figuren abgebildet/ besonders auf ein» jBegräbnißurne/ welche die Vermahlung deSPelnij!und der ThetiS, Numero lli/ vorstellt; imglch!chen auf dem vierekichten Fußgestelle eines Lemh-!terS im farne fischen Palaste. Die Römer erkchteil in den allerältesten Zeiten nur eine einzige Hs>ra/ welches Hersilia/ die Gemahlin des NonwluS/ war.

Die Figuren / von welchen ich mir izo zu reimvornehme/ haben das Gewand durch ein anSeiten befestigtes Band aufgegürtet und geschürzt,!so wie die Tanzerinen in den alten Zeiten gegür-tet waren. Mit solchen aufgegürreten Kleidesbeschreibt sie auch OvidiuS in folgendem Verse:

Lonvvnilint siictis /«c/nekci? vcstibus IIov»?, i)

wo die Ausleger gar keine Rüksicht auf das W»tl ^genommen zu haben scheinen.

Die erste .Figur trägt tanzend Früchte; dchr iPlato auch in seinem Buche von den GesezenHdie Vorschrift ertheilt/ daß man die jungen Mädchennicht mit leeren Händen tanzen lassen soll/ damitdurch die Bewegung der Füße auch die Hände eine

i»us (K>b, 17Z,) erwähnt zehn Hvre»/sckcinlich als Ta a es; ei t en>ZZ) c. 3. p.

4) f'a .t. I. v>2i?.

L) 1^. 7. x. 5? >.