Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
413
Einzelbild herunterladen
 

t Th. 2 Abschtt.

»ndere hernach beizubringende Gründe/ Gewicht be-komme.

Die Hören, deren Zahl Homer nicht bestimt,wnrden in den ältern Zeiten von den Griechen nur in> zweien Figuren vorgestellt.^) Batbikles/ einer! der vornehmsten Bildhauer/ hatte auf dem Throne! her Bildsäule des Apollo zu Amyklä nur zwei Hö-ren, von zwei Gratien begleitet, vorgestellt.^)Uit der Zeit nahm man drei Hören an/) undiwiile sie Ennomia, Irene und Diee/ weil inten ältesten Zeiten das Jahr nur in drei Theile/ inFrühling, Herbst und Winter eingetheilt wurdet)Nese Eintheiluug schreibt sich aber ebenfalls von, Homer her, weil er sagt, daß das große Vieh durchden Stich einer Bremse toll und wüthend würdel cv ci-exiv?,, in der Jahrszeit des Frühlings,! da er vielmehr hätte sagen sollen/ im Sommer.5)Drei Hören hatte PbidiaS auf dem obern Theile^ icS Thrones seiner Statue des olympischen Ju-piters angebracht/) und drei Kinder bedeuten auchiie drei Jahreszeiten auf dem Marmor Numerowelcher den Sturz des Phaethon vorstellt. Ani eben diese Anzahl der Hören hat sich auch Raphaelvon Urbino gehalten, als er das Gastmahl derGötter auf einer Deke des farne fischen Pala-stes malte. Die Pythagoräer, welche in der ZahlVier eine besondere Kraft wahrzunehmen glaubten,

1) ?au8Qll. I. 3. fc. 3 l

2) 16. I. Z. 18.^

3) v.

v. 710. Oorif. ^Ieav6i-. exxl. tal>. Helioe.

x. ?Z.

ö) O/vs-s-. X. XXII. v. Zoi.

6) ?au8an. l. 5.