Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
398
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Denkmale.

mit zweien Eingängen, nent. Amphitritehat einen Kran; um die Haare und unterscheidetsich wie ihr Gemahl OeeanuS, auf einem unterNumero 21 beigebrachten Altare / durch zwei KrebS-scheeren, die sie über der Stirne hat. Mit dennämlichen Attributen erscheint diese Göttin auchauf einem Basrelief/ das unter Numero imdieses Werkes abgebildet ist; und eben diese Schee-ren waren das Merkmal einer ihrer Statuen/ diesich zu Constantinopel befand, l) Auf einigen grie-chischen Münzen von Abruzzo?) sieht man auch dasHaupt der Amphitrite mit KrebSschalen bedekt.Eben diese Göttin/ wiewohl ohne Scheeren auf demKopfe / scheint auch in einer weiblichen Statue vonbeinahe kolossaler Größe/ die sich auf einen Stierstiizet/ und unter welcher man Meereswellen wahr-zunehmen glaubt/ abgebildet zu sein. Die Statuebefand sich ehedem zu Tivoli in der Villa d'Este;izo ist sie aber in der Villa Seiner Eminenzdes Herrn Kardinals Alexander Albani.

Oberhalb der Ampitrite stürzt neben ihr einKnabe herab/ dessen Füße in die Höhe gekehrt sind,und der einen Blizstrahl in der Hand hält, wodurchdas durch übermäßige Hize der Sonne verursachteAnStroknen der Gewässer ausgedrükt zu sein scheint.Auch sagt man/ daß der Bliz, mit welchem Jupi-ter den Typbon zerschmetterte/ im Meere anSge-löscht worden. 3)

Vor der Amphitrite steht ein halbnakter bär-tiger, mit einem ganz hölzernen Spieße (Iiasw pur->),versehener Greis'/ der den Zeigefinger der rechten Hand

1) l!ons. L)>l, l'npogi'. Lo,<ip. I'lir-ic. 1.3. c.

2) 26. Orouvv. t. 6.

Ol-Lec. r>. i i

3) c. 23.