Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
395
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1 Th. 2 Abschn.

in der Mitte am Joche der Pferde. Die Deichselverdient hier besondere Aufmerksamkeit/ indem Ei-nige behaupten/ die Wagen der Alten hätten keineDeichsel gehabt/ wie ich dieses bei dem Monumen-te/ welches den Naub der Helena vorstellt/ um-ständlicher gezeigt habe. Das Hoch heißt undglich dem/ welches wir heut ;u Tage den Ochsenanlegen. Die beiden Enden desselben nante manwahrscheinlich weil sie gewunden wa-ren und dem Halse einer Gans (x-i») glichen. Wirk-lich sieht man auch auf einem sehr schonen Basreliefim Kabinet des Marchefe Nondinini am Wagender Diana das eine Ende des Joches sich in einenGänsekopf endigen. Die Gestalt des Joches auf un-serm Sarkophag könte vielleicht einiges Licht dar-über verbreiten/ was Homer unter dem Nabel desJochs und unter einem Joche miteinem Nabel ^), versteht/ wor-worüber die Ausleger gar nicht haben einig werdenkönnen. EustathiuS bringt verschiedene Meinun-gen darüber bei/ unter denen mir diejenige am wahr-scheinlichsten vorkomt/ welche das Wortdurch Höhlung in der Mitte des Joches über-sezt/ woran nämlich die Zügel befestigt werden / odervielmehr durch welche sie durchgehen :

So ist auch die Höhlung des Joches auf un-serm Marmor beschaffen; diesen hat man leicht denNabel nennen können, weil der hohle Theil desJoches wirklich nach Art eines Nabels gemacht ist.Die beiden Pferde unter dem Joche werdendie beiden andern aber genant.

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2) Ik. XXIV. V. 273.

3) Idiä. v. 269.