Zs4 Denkmale.
geführter Vers des SimonideS gefalle/ und obihr das von diesem Dichter dem Apollo ertheilteBeiwort schön zu sei» bedünke?
o-SI ;
«770 5S/U,«?-o5 Pc^ivc«» ??«^Aevoc.
Oli^' o eGx .^oXX^vsc z
Dalechamp hat in der lateinischen Nbersezung desAthen aus' dieses' als einen behauptenden Sa;/ undnicht frageweiS angenoiumen; wodurch er den FranzHuuiuSl) und Andere verführte/ ans dem Athe-naus einen der wahren Meinung entgegengesehenSiü zu ziehe». Der genaüte Schriftsteller über dieMalerei der Alten will behaupte»/ die ältestenMaler hätten Apollo nicht mit goldgelben,/sondern mit schwarzem Haar gemalt. Aber, wel-che sind diese Maler? Zwar bat Homer in demHymnus auf diesen Gott die Farbe seiner Haare nichrbeschrieben; allein bei ihm ist sonst das gelbe HMimmer als Merkmal der Schönheit den Jünglingensogar beigelegt: er gibt eS dem Achilles und Me-nelaus. Fast alle jungen Helden werde» von denander» Dichter» »nt Haare» dieser Farbe vorgestellt.So nent Ovidius den Tbeseus bloud/^) undCatullus beschreibt Zlriadue:
— in sosjiL I>oSs>ne sus^irantem.Zasou war so abgemalt; ^') Ödipus wird mit sol-chen Haaren von Euripides vorgestellt; 5) undHippolytuS/deSTHescuS Sohn/ bei Seneca.^)
1) Oe xict. veter. I. 3. c. 9. zi. 2)2.
2) IV. v. 72.
Z) Upll.1i.il. ?e1. et v. 98.
4) I'küosk'. jun. Icon. ^e.672. xrinL.?
L) pluLiiiss. v. Z2.
L) IZi^oh't. v. 6/jA.