Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
384
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Zs4 Denkmale.

geführter Vers des SimonideS gefalle/ und obihr das von diesem Dichter dem Apollo ertheilteBeiwort schön zu sei» bedünke?

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Dalechamp hat in der lateinischen Nbersezung desAthen aus' dieses' als einen behauptenden Sa;/ undnicht frageweiS angenoiumen; wodurch er den FranzHuuiuSl) und Andere verführte/ ans dem Athe-naus einen der wahren Meinung entgegengesehenSiü zu ziehe». Der genaüte Schriftsteller über dieMalerei der Alten will behaupte»/ die ältestenMaler hätten Apollo nicht mit goldgelben,/sondern mit schwarzem Haar gemalt. Aber, wel-che sind diese Maler? Zwar bat Homer in demHymnus auf diesen Gott die Farbe seiner Haare nichrbeschrieben; allein bei ihm ist sonst das gelbe HMimmer als Merkmal der Schönheit den Jünglingensogar beigelegt: er gibt eS dem Achilles und Me-nelaus. Fast alle jungen Helden werde» von denander» Dichter» »nt Haare» dieser Farbe vorgestellt.So nent Ovidius den Tbeseus bloud/^) undCatullus beschreibt Zlriadue:

in sosjiL I>oSs>ne sus^irantem.Zasou war so abgemalt; ^') Ödipus wird mit sol-chen Haaren von Euripides vorgestellt; 5) undHippolytuS/deSTHescuS Sohn/ bei Seneca.^)

1) Oe xict. veter. I. 3. c. 9. zi. 2)2.

2) IV. v. 72.

Z) Upll.1i.il. ?e1. et v. 98.

4) I'küosk'. jun. Icon. ^e.672. xrinL.?

L) pluLiiiss. v. Z2.

L) IZi^oh't. v. 6/jA.