Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
380
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Denkmale.

hier N umero -?S/ findet. Diese Vorstellung scheinteinige Ähnlichkeit mit einer kleinen an der Wandeines Tempels' zn Theben in Ägypten gemalten Fi-gur zu haben/ woran nach PoeockeS Berichtsder Kopf mit der Schale einer Schildkröte bedektist/ und neben welcher man eine andere Gestalt mitzwei Flügeln am Kopfe sieht. Diese zwei Gestalten,die der genante Scribent blos' anzeigt/ ohne sich umihren Namen/ noch um ihre Bedeutung zu bekümmern/stellen wahrscheinlich/ beide den ägyptischen Mercurvor. Die Ägypter behaupten/ Mereur habe in ih-rem Lande die Leyer erfunden/ nnd dazu das Hauseiner Schildkröte gebraucht/ die nach Zurüktretung!>eS Nils in sein Bette auf dem Troknen zurukgeblie-ben sei. 2) Ein Mereurs'kopf von griechischemStyle/ bei dem Bildhauer Herrn Bartholomä Ca>vaceppi zu Noni/ woran gleichfalls ein Schildkrö-tenhauS die Bedekung statt des PetafuS macht/ be-stätigt noch mehr/ daß unter dieser Kopfbedekungdes Gottes ein Zug einer uns unbekanten Fabel ver-borgen liegt; worauf sich den auch die Schildkröteunserer Gemme beziehen wird. Zn der linkenHand trägt dieser Mereur eiue kleine iiakte Figur,die vielleicht Proserpina ist/ welche dieser Gottaus der Unterwelt zurnkbrachte/ und ihrer Mutter,der Ceres'/ wiedergab: den bekantlich war es seinAmt/ die Seelen nach Elysium zu führen, und sievon da zurnkzubringen. Dieselbe Borstellungglaubt man an einem kleinen Mereur von Erztzu sehen/ der eine bekleidete und mit einem zuge-spizten Diadema gezierte kleine Figur trägt."'») Viel-

-) Ocscr. vf tlill Last. t. I. x. Ivg.

Ä) Unsct». sirTpar. ^vanA. ex Oio6. Aic. I. 2. 29

Z) lioi-at. I. 1. o<Z. 10. I>. 17 >g.

/,) t)ori Mus. Rlrusc. I. 1. t»b> ZS.