Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
377
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kaum manbaren Mereurs/ der einer Frau liebko-set; sie steht im Garten des farnesi scheu Pala-stes. Der daran fehlende Kopf ist durch einen neu-en ersezt worden; dieser ist zwar jung/ aber bärtig,,doch nicht mit spizem Barte. Man könte in demBarte eine Nachahmung des hctrurischen vermuthen;aber nur so, wie sie jemand/ der die Alten nicht zuRathe ziehen können/ machen würde. Eine so selt-same Idee bei Mereur scheint mir nicht eigen-tümlich und freiwillig bei einem neuen Bildhauerentstanden zu sein; ich sehe sicherlich die Angabe ei-nes' Gelehrten darin/ der vielleicht den homeri-schen Mereur dadurch hat aus-brüten wollen. Allein/ er verstand diese Worte un-recht: sie bedeuten nicht eine«/ dem der Bart z»wachsen anfängt/ wie der hier genante Me r c ur ist;sondern einen Jüngling / auf dessen Kin sich das er-ste Milchbaar zeigt; und so ist das Alter des Mer-eurs/ der bei Lneian heißt.-)

Das Mädchen , welches der farncsifche Mer-eur umarmt/ scheint nicht Ven u s vorzustellen/ diedem P lu ta r chu s zufolge jenem Gotte darum bei-gesellt wurde/ weil man ausdrüken wollte/ daß derGenuß der Vergnügungen mit der Anmuth desRedens verbunden sein müße. Sie scheint esnicht: theils weil ihr Alter zu zart ist/ theils weildie Gebärde dieser Figur keiner Venus zukömt.Eher tönte man sie für Akakallis/ eine Tochterdes Min06/ halten/ oder für Herfe/ eine Tochterdes Cekr 0 ps, oder Eup 0 lemia / MYrinid 0 nSTochter/^') von welchen allen dem Mercur Kinder

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