Fünfzehntes Kapitel.
Meergottheiten und Meernngeheuev.
i.
Triton.
Mumcro Z5,)
Die Ursache/ warum ich dcn kolossalen Kopf/der sich in der Villa Medici befindet/ unter Nu-mero ^beibringe/ ist nicht die Gelehrsamkeit/ son-dern die vorzüglichste Kunst/ womit er zur Vollen-dung gebracht ist. Man siebt darin einen Trilon,oder einen andern Meergott/ vorgestellt/ mir einerArt von Fischkiefern, griechisch die bei
ihm statt der Augenbraunen sind; sie scheinen ange-klebt/ und aus einer einzigen Haut zu bestehen/ähnlich den Augenbraunen des MeergotteS Glau-kus in einem von PhilostratnS beschriebenenGemälde: sSzw? Die-
se Fischkiefern laufen ihm quer über die Baken unddie Nase/ und drehen sich dan zum Kinne. Mitderselben sinbildlichen Angemcsscnhcit/ und auf an-geführte Art/ findet sich ein Hermes mit zweiGesichtern in dem Museo Capitolino; man er-teilt ihn an diesem Zeichen und Attribute für einenMeereSgott. Dieselben Kiefern sieht man gleichfallsbei den mehresten Tritonen angedeutet/ vorzüg-lich bei denen auf einer Grabkiste in dem nämlichenNwseo.
1) ItZvII.XI. v. 64.
2) I.. 2. Icou. i5. p. 3ZZ.