1 Th. 2 Abschtt.
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nigin von KarieN/ Artemisia/ die erste dieses Na-mens/ die den König X e rx eS auf seinem Zuge gegen dieGriechen begleitete/ diesen Sprung gethan haben/ umden Dardanus oder Lygdamus, den sie so un-säglich liebte/ zu vergessen. Andere behaupten/daß ein gewisser PhokuS/ ein Nachkomme des athe-mensischen Königs Kodrus/ der erste war/ der die-ses Mittel ergrif; und Ptolemäus Hephä-stio nent sieben andere Personen/ die sich von derLiebe ans diesem Wege befreien wollten. -)
Die verliebte Leidenschaft nun ans unserm Stei-ne ist schon im Begriffe/ diesen traurigen Vorfazauszuführen; als sie von einem geneigter» Amorzurükgebalten wird. Dieser kömt mit erhobner Fa-kel/ und scheint ihr zu versprechen/ er wolle ihreverachtete Liebe räche»/ und das Herz des geliebtenund unempfindlichen Gegenstandes mit einem Feueranzünden/ das ihrer verliebten Sehnsucht entspräche.Auch Moschus legt dem A m o r eine Fakel bei.^)—Die Bewegung der aufgehobnen Hand in Verbindungmit dem AuSdruk des Gesichts/ zeigt uns die Gebär-de eines Menschen/ der jeder Hofnnng entsagt/ undsich der Verzweiflung überläßt; aber die andere Hand/die Amor umarmt/ zeigt seine Sehnsucht nach Trost/die sich auf einige ihm gemachte Hofnung gründet/auf die er aber noch wenig trauet.
Der Besizer dieser Gemme erhielt auch in Nomzwei sehr schöne Knaben, die mit Astragalen spielen:der eine steht/ und man sieht ihm an seiner frohenund lachenden Mine den Sieg an; der andere sizt
j) sPIntarchns/ den der Autor citirt/ sagt nirgends et-was hievon; man niuk den Ptolemäus Haphästio(zp, z>. 4gi.) nachsehend
2) .Vp. pliot, l. c.
Z) I6M. V. 2Z.