Etlftes Kapitel.
B e l l o n a.
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Alle bisizo als' Bc Ilona bekant gcwordnen Ab-bildungen sind entweder Minerva, wie die angeb-liche Bellona beim Beg er; l) oder SiegeSgöttiiien,wie die Gestalten/ die man auf geschnittenen Stei-nen oft auf zweispännigen Wagen sizend und vonandern Gottheiten begleitet sieht.
Die auf einem runden Süulchen stehende Gestalt,die ich hierunter Numero 29 nebst allem Übrigendieses Bruchstiiks von einem Sarkophag, in der Vill»Seiner Eminenz des' Herrn CardinalS Alexan-der Albani, beibringe, ist nach den wahrscheinlich-sten Anzeigen für Bellona zu erkennen; d. h. fürdie Göttin, die bei den Griechen S-»
hieß, und zu den unterirdischen Gottheitengerechnet wurde.
Die Gestalt auf unserm Fragment halt den Schildunter dem rechten Arme, und den Speer in der lin-ken Hand, wie SratiuS sie vorstellt, der sie auchnoch mit brennenden Fakelu erscheinen laßt. Etwasunter der Achsel rragen, hieß bei den Griechen:^ Andere Abbildungen der Bel-
1) l'ke,«;. kianclenlz. t. i. s>. Z40. t. 2. p. 621..
2) iVIiii'üi»!. I. 11. l'c.'i'lull. .-zpolvA. c. 9.
Z) I.4. v. 6—7. I.7. v. 7Z. I. 12. v. 41Z.
!. l. v. iZ.
nlori.. ei. Näic. Z. 24. po'lnx, 1. 2.
seZm. 1Z0. (üont. LusUitk. iu O^vo-o-. I. IX. x. i63i.