Denkmale.
Stein des stoschischen Kabinets hält, l) DieserZweig kaii von einer Esche/ kraxinus, sein;-) i
wie der/ den man in der Hand der Nemesis vonPhidtaS sah; vielleicht in Anspielung der Hüttedieses HolzeS/ woraus die Alten ihre Lanzen mach-ten/ 4) ans die unbeugsame Härte dieser Gottheit.Der ergänzte Arm unserer Fignr halt diesen Zweig.
Die Nemesis des Phidias hielt in der Hand !aufeinerSchüssel einige Gestalten von Äthiopiern;über deren Bedeutung Pausanias gesteht im Dun-keln zu sein. Ich gebe mich nicht für den Meisterdieses Seribenten auS; aber/ wen es erlaubt ist,Vermuthungen vorzutragen/ so scheinen mir diesesin bildlichen Gestalten auf das Beiwort «,v.l^v/ nn-tadelhaft/ das Homer den Äthiopiern gibt/5)Bezug zu kabeu. Man tan wohl annehmen, Phi-diaS habe Günstlinge der Nemesis abbilden wol-len, die/ rein von Verbrechen/ ihrer Belohnungwürdig wären.
Diese Göttin/ die man als Demüthigerin desStolzes und Bestrafen» des I'bermutheS der Menschenansah/ erhielt von den Alten einen Religionsdienstgegen den Stolz. <-) Dieser Gottesdienst bestand / wieSeneea uns lehrt/") in Handlungen der Demuthund der freiwilligen und eingebildeten Armuth. Es
t) cA. a. s.z
2) lNüch Hesychiuß V. //»XL«?, vsel«
reis. Man vergleiche G- d. K. S B. 2 K. §. N o ce.lZ) I. i. c. ZZ.
4) Ix. XX. v. 275. OvicZ. inetam. I. 10. v. 9). Lustatl».in Ix. L. II. p. 282.
6) l^Ix. I. v. 42Z Z
6) Nnciod. Lalurnal. I. !. c. 22. p. 260.
^xist. 20.