Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
337
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1 Tl). 2 Abschn.

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Nun zu unserm Kunstwerke znrük! Diana trägtdaselbst eine lange Fakel/ wie auf andern fast ähnli-chen Basreliefs in derselben Villa. Die Fakeln wur-den ihr dem Eratost Heu es zufolge beigelegt / inso fern sie Hekate war.') In der rechten Hand hältsie eine Schale/ x-/Z5,-) worein die andere geflü-gelte Figur einen Trank aus einem Gefäße/ das n-?--^s°x, gu^uiniiim hieß/ gießet/ d.h. libiret; aufdieselbe Art und in der nämlichen Stellung/ wie aufden eben genanten ähnlichen Basreliefs eine geflü-gelte Gestalt/ einer von Diana begleiteten Musalibiret.

Die Flügel bei der libirenden Göttin sind ohneirgend ein anderes Abzeichen oder Attribut nicht hin-länglich/ sie für eine Victoria zu halten. Manfindet Nachricht von einer CereS/ die ein Gefäßoder einen Becher trug/ und welcher

die Achajer eine eigene Verehrung bezeigten/ wie ichoben bei Numero angeführt habe. Dieses scheinthier zu passen; um so viel mehr/ da man annehmenkaii/als sei durch das Trankopfer sinbildlich der Überfluß/den Ceres auf die Erde verstreut/ angedeutet. DieFlügel bei der CereS/ wovon sich sonst kein Bei-spiel findet/ können meine Vermuthung nicht ent-kräften; den man weiß/ daß alle Götter Flügel ansFurcht vor Typ hon annahmen/ wie ich anderwärtsbemerkt habe.^) Hält man indessen diese geflügel-te Gestalt für die Abbildung der Siegs göttin/so kan man dieses Gefäß als eine Anspielung anfdie Libationen ansehen/ die den Göttern zur Dank-sagnng für glükliche Kriegsläufe gebracht wurden.

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2) !. 6. 8LAM. 92.

Z) lZm I Kaxttel des I Abschnitts.)WmcMnum. 7. Z 5