Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
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Denkmale.

Abend eben so abgebildet. Nachgezeichnet ist dieseAbbildung von Bälth^asar Peruzzi aus Sien»,auf einem der größern Gemälde/ das sich auf dem Vo-den eines untern Saales in der Farnesina be-findet/ wo der vierrädrige Wagen der Diana vonzwei Ochsen gezogen wird. Die Ochsen scheinen sich.allegorisch auf das h o m erische Wort zu he-!

ziehen/ welches mit Abend einerlei ist/ und die Zeitbedeutet/ da man die Ochsen vom Pfluge abspannet,

lNumerv 22,1

In Bezug auf den vorhergehenden Altar kmman unter Numero 22 das gegenwärtige Thongefäßin der vaticanifchen Bibliothek betrachten. M«sieht auf dessen obern Theil die Sonne und de»Mond angedeutet/ auf einem vierspännigen Wagmder auf einem Schiffe geht. Diese Vorstellungen >der Gegenstand meiner Untersuchung; ich übergehedaS/ was auf dem Mittelstük des Gefäßes abgebildet!ist/ wegen der Ergänzungen und der von neuer Hanicingeflikten Figuren.

Die Figur der Sonne unterscheidet sich durchden StrahlenkreiS/ den sie um den Kopf hat; er i>!!ohne Zweifel der älteste / der sich auf Deiikmiile» Ifindet. Den Mond erkennet man an den zwei Hör-nern, die über dem Kopf hervorragen. Ferner stehenbeide auf dem vierspännigen Wagen / welcher derSonne, eigen zu sein pflegt; wie den die Rbodierjährlich einen dieser Gottheit geweihten vierspänni-ge!! Wagen in'S Meer stürzten. >)

Der Wagen unseres Gefäßes steht auf einem Na-

i) , v.