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Denkmale.
das Bitten cincr andern nachgibt »nd ihr willfahrt.')Aber diese Göttin scheint hart und unerbittlich/ und,wendet auch nicht einmal den Kopf zu der Demuths-bezeigung der Bittenden; sondern HM statt dessenden linken Arm auf ein Gefäß gestiizt/ gleichsam un>es zu bedeken. Sie könte also Ceres vorstellen,die in Achaja unter dem Namen , die
Kelchträ gerin/ verehret wurde; 2) wie man dieseGöttin auch auf einem geschnittenen Steine mit ei-nem Trinkgefäß in der Hand sieht.
Da aber das Gefäß auf unserm Marmor keinen,Becher gleichet/ so wäre ich der Meinung/ daß indieser Figur die Bona Dea/ die auch OpS/Nhea,Fatua/ Fauna hieß/ vorgestellt sei. Den mankan als ein eigenes Sinbild ein großes Trinkgesiißansehen/ nämlich ein Gefäß/ worin Wein mit Honigvermischt wurde, welches die ihr gebrachte Libationoder ihr Opfer war; 5) und darum heißt Rh ea auchbei dem Scholiasten NikanderS >)
Sie kan durch dieses Attribut die Zlusspenderin derGaben und Wohlthaten vorstellen sollen; den mansieht beim Aristides die Wörter und M-
z-17-55 als gleichbedeutende verbunden: Xj>«7ü-
Die Bona Dea scheint allegorisch abgebildet
>) pors>I>)'i'. «Iv skslin. an!m. 1,2. p. 19?. OOrvill. »6 LI»-rit. x. 619.
2) I.9. 2. n. 2.^
3) lVeschreib. d. geschnitt. Steine, 2Kl.2Z5 Num.ü
4) 82t. 2. 86 — 67.^
ü) ^laci'od. ZaNiT'nal. I. i. c. 12. 206.
6) v. 217.
7) Orat. in t. 1. p. 72.