Denkmale.
ken Hand hält sie eine ausgehöhlete Muschel/ worinein Fichtenapfel liegt/ eines der gewöhnlichen Sin-bilder der Cybele/ zur Anspielung auf den Fich-tenhain»/ unter welchem Attis sich entmannete; <)nm diese Frucht her sind Mandeln gestreut/ welchedie Göttin aus des Attis Blut hervorwachsenließ. 2) Die Muschel scheint der mystische Be-cher/ xxxv°c, zu sei»/ den dieselbe Göttin/ dieauch Nhea hieß/ in der Hand trug/ und wovonsie Ä-e« genant wird.
An der linken Seite hängt von der Schulterherab eine Geißel mit drei StrikeN/ woraus Knöcheloder Astragali eines Ziegenboks gereihet sind/ wieApulejus die Geißel beschreibt/ womit sich diePriester derCybel e peitschten. Die schöne sizendeBildsaule dieser Göttin in den päbstlichen Giirtendes VaticanS hält in der linken Hand/ statt derGeißel/ einen Grif mit drei kleinen Ketten/ woraneben so viele Schellen befestiget sind. Die gewöhn-liche Geißel der Priester der Cybele ist ein schmalerlederner Riemen/ an einen Handgrif befestigt; einesolche sieht man in der Hand eines dieser Priesterauf einem Basrelief bei dem Bildhauer Herrn B ar-tholomtt Cavaceppi. Auf der linken Seite hangtein Tympanum in der Hohe/ welches das Sinbildvon der runden Gestalt der Erde war/ da Cybelefür ihre Göttin gehalten wurdet) und das Tym-
1) ^i'nok. !. Ü. x. 169.
2) U>. p. 160.
3) LckvI. v. 217. pauzari. I. 7. c. 16.
Hlc.'llun. I 6. p. 261. a6v. (lolot. p. >»27. t.
10. p. 633. e6il..
Xd-c ev icc^ecAo-/,'.
vie :c. §. S2.Ü
5) Varro ox. He c !v. Oei. I. 7. c. 24.