Druckschrift 
7 (1825)
Entstehung
Seite
281
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1 Th. 1 Abschn. 281

Silenus/i) ist vom Geschlecht der Fau n en/ undhat am Ende des RiikenS eiiieii kleinen Schwanz/wie man in dem Basrelief Nnmero 7 siebt/ dassich in der Villa Seiner Eminenz des Herrn Car-dinals Alexander Albani befindet. Dieser Geni-us hat die Stellung/ die dem EuripideS zufolgeden Bakchanten eigen ist/ nämlich den TbyrsuSin der rechten Hand tragend/ und den rechten Fußgehoben. ?) In dem Gärtchen eines Hauses in derStraße Giulia/ das durch eine Brüke mit dem Pa-läste Farnese verbunden ist/ sieht man einen sehrschonen BakchuS/ etwas über natürliche Größe/der sich auf den Genius stüzt/ so wie er auf einemBasrelief in der Villa Medici gearbeitet ist. EinGenius mit großen Flügeln/ der ein Tropäum trägt ,auf einem geschnittenen Steine im Kabinet des HerzogsCaraffaNoja/ köiite der Genius des Mars sein.

Den Kaisern nicht weniger als allen andern Men-schen legten die Römer einen Genius bei/ wieman in dieser noch nicht bekanten Inschrift in derVilla Seiner Eminenz des Herrn CardinalSAlexander Albani sieht/ wo es von dem Ge-nius des TiberiuS heißt:

exivioVIVI. zvevs-rl. r.

ävevs?. '

Ja selbst den Bücher»/ scheint eS/ hatte man ei-nen Genius gegeben. 3)

>) IVannus Ilion^siac, sX. 17g. igü. 2c>g. Z07. XI. >36.Zoega (, n. 7g.> macht eine» Sat»r-Cu-pido aus der Figur des erhobene» Werks.)

2) üciccli. v. g.j 1.

Z) Mnrtial, I. 6. exißr. 60.

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