Abhandlung tt.
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andern Gemälden zwei Tänzerinen unter dem Thro-ne des Königs Davids) die mit beiden Händen einfliegendes Gewand über dem Kovfe halten; zwischenwelchen das Wort (der Tanz) steht.
Diese Tänzerinen sind mit so vieler Anmuth vorge-stellt, daß man glauben muß/ sie seien einem altenGemälde ans den guten Zeiten der griechischen Kunstnachgebildet.
ß. 211. Ich könte zum Beweise noch andereDenkmale anfuhren/ wen ich das mir vorgestekteZiel überschreiten und den Leser mit Nachrichten un-terhalten wollte/ die wenig oder nichts zur wesent-lichen Kentniß von der Kunst der Zeichnung/ demZwcke meiner Untersuchung / beitragen. Die lez-ten Werke der Kunst/ welche ihrer würdig sind/ be-trachte ich wie die Odyssee/ von welcher Longi-nuS sagt,^) daß in ihr der göttliche Dichterwie die untergehende Sonne erscheine/ von welcherzwar nicht die vorige Stärke, aber doch die Größebeim Untersinken übrig bleibe. Man kan diese lez-ten Werke auch mit Männern wie ThcmistokleSThucydideS nndXenophon vergleichen/ die beieinem ähnlichen Hinabsinken von ihrer Höbe dochden einmal erworbenen Nuhm nicht verläugncn.
1) Die eine dieser Tänzerinen ist bei d'Agineourt (Ili-zlo'ir«! ill' I'art pur Ie<i peintuiv pl. Z/,. n./j.)
abgebildet und »ach dieser Abbildung hier unter Numero102 beigebracht. Meyer,z) Oe Lulilim, z.