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salen der aus Griechenland nach Rom verpflanztenKunst der Zeichnnng bis zu ihrem Verfalle gefolgetund zu dem Ziele gelangt bin/ welches ich mir indiesem zweiten Abschnitte vorgestekt hatte: so willich hier abbrechen/ wieirohl ich weiß/ daß die Kunstauch dieses Land wieder verließ/ und sich mit demSize des römischen Reichs nach Constantinopel be-gab. Hier war sie ihrem heimatlichen Boden näher/gelangte aufs neue zu einiger Stärke/ und erwach-te wieder, indem die Künstler eine günstige Gele-genheit liatteii/ sehr viele Wunderwerke großer Mei-ster zu sehen/ welche bis auf jene Zeit in Griechen-land geblieben und endlich nach Constantinopel ge-bracht waren. Unter diesen befand sich der olym-pische Jupiter des KhjdiaS/ die VenuS ausKuiduS von der Hand des Praxiteles/ eine ko-lossale vom LysivpuS gearbeitete Juno vonErzt, und die berühmte Statue der Gelegen h ei tvon eben diesem Künstler. Ja man konte, um sich
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woraus also erhelle/ daß dieses Gözenbild ini Jahre lS9unserer Zeitrechnung, als Antoninus PiuS über dasrömische Reich herschte, zum Weihgeschenk gewidmet wor-den, zu welcher Zeit der ägyptische Gözcndienst zu Romsehr begünstigt war. Die griechischen Meister desselbenhätten, sei es nun zu Rom oder anderwärts gearbeitetworden, offenbar den ägyptischen Geschmak nachgeahmt,wie solches auch mit einem ander» ähnlichen Gözen inder Villa Zllbani der Fall sei, und dergleichen nach-geahmte Bilder wären wahrscheinlich bei den Römerneingeführt, ehe der ägyptische Gözendienst von den Kai-sern begünstigt worden. Meyer nach Fea.