Abhandlung tt.
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mit der Kunst des Ghibcrti, hinterlassend) Unddieses ist nicht das einzige Beispiel der Art. Denwer würde nicht glauben / daß die im Capitolio demPabste Leo X. dem Vater der schönen Künsteerrichtete Statue ein Werk sein müße/ ans welchemman sich den richtigsten Begrifüber den damaligen Zu-stand der Bildhauerei machen könne/ und daß derVorzüglichste unter allen Künstlern zu diesem Denk-mal gebraucht worden? Aber dennoch kaii man sichkeine schlechtere Arbeit denken/ als diese ist/ und derName des KünstlerS/ welcher ein Sicilianer war/ist so nnbekant/ daß er in dieser Schrift nicht ein-mal verdient erwähnt zu werden. ?)
§. 206. ES ist indessen keineswegs meine Absicht/die Künstler, welche zur Zeit deS SeptimiuS Se-veruS lebten/ in Ansehung ihrer Geschiklichkcit zuvertheidigen; ich will nur wahrscheinliche Gründeanführen/ daß die Kunst sich in einem besseren Zu-stande befunden habe/ als man aus dem Triumph-bogen des SeptiminS Severus und ans demsogenanten Bogen der Silberschmied e schlie-ßen sollte. Dieses erhellet aus andern Bildhaner-arbeiteil/ die damals und auch nach der Zeit diesesKaisers verfertigt worden. Zugleich will ich diesenscheinbaren Widerspruch zu heben suche». Könte ichnur einfache Portrait«:/ welche die Bildhauerei jenerbeiden Bogen übertrafen/ wie die Köpfe des Ca-racalla in der F.irnesina/ im Museo Capi-tolino nnd in der VÄa Seiner Eminenz desHerrn CardinalS Alexander Albani anführen:so würde die Antwort darauf leicht sein; den etwasanderes ist/ würde man sagen/ ein ähnliches und mitFleiß ausgeführtes Bildniß nach der Natur machen/
») Vagar! Vit.de' t. i. p. 3^?. (eäit. I'loient. »563.X
2) lGiacomo della Du ca.)