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7 (1825)
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253
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Abhandlung;e.

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i» Nom gelernte Urtheil wiederholt ein Neisendervon geringer Einsicht, >)

K. LvZ. Wie sehr die Kunst nach der erwähn-ten Epoche gefallen, und wie schnell sie ihren vori-gen Glanz verloren, zeigen die öffentlichen zur Zeitdes' SeptimiuS SeveruS errichteten Werke of-fenbar/ besonders die Bildhauerei an seinem Tri-umphbogens) und an einem andern Bogen/ denihm zu Ehren die Silberschmiede aufführen ließen.Diese Denkmale weichen so sehr von jenen de» Mar-cns AnreliuS ab/ und der Unterschied zwischenbeiden ist so fühlbar/ daß er auch dem ungeübtenSluge bemerkbar wird. Man muß daher wirklich er-staune»/ wie die Kunst in so kurzer Zeit gänzlichherabgesunken; auch wissen wir die wahre und ei-gentliche Ursache dieser so plözlichen Veränderungnicht mit Sicherheit anzugeben. Aus Mangel anArbeit ist sie gewiß nicht enrstanden/ da die unzäh-ligen Köpfe des SeptimiuS Severus/ welchezu Statuen und Brustbildern gehörten/ das Ge-gentheil beweisen; ferner ist es hinlänglich bekant/daß dem Plautianus/ dem Lieblinge und erstenMinister desselben/ in allen Städten so viele Sta-tuen errichtet worden/ daß sie zahlreicher waren/als die dem Kaiser selbst gesezt worden.

ß. 204. Um indessen doch einen nicht ganz un-wahrscheinlichen Grund von dieser äusserst seltsamenVeränderung der Kunst anzuführen, könte man sa-gen/ daß eS derselbe Fall sei / welcher die Verschlim-merung der Zeichnung unmittelbar nach dem TodeNaphaels herbeigeführt; zumal wen man voraus-sezt/ daß die gute Schule in der lezten Epoche der

1) Wr'iAlil's IVavel?, p. 267.

2) W- d, K. I2B. 2K. t6§. Note)

Z) Xipliil. ill Levcr. x>Zl2.