Abhandlung tt, 249
Man lernt aus dieser Inschrift den Namen der bisizo unbekanten Stadt Staphis. Auch tönte mansagen / daß das abgekürzete Wort ans einerMünze des Königs ZlntiochuS EpiphaneS^) eherdiese Stadt bedeute, als , ein Beiwort
des BakchuS/ welches Einige darin zu finden ver-meinten.
§. 196. Da ich kurz vorher unter den Beschü-zern der Kunst/ ausser dem HadrianuS, auch dieAntonine genaiit habe/ so will ich hier noch be-merken/ daß sich unter ihnen vorzüglich MarcuSAurelius auszeichnete. Dieser Kaiser hatte vomDiognetnS/ welcher ein Maler war/ die Welt-weisheit/ und/ wie er sagte/ die Kunst gelernt/das Wahre vom Falschen/ und das Geringe vomSchäzbaren zu unterscheiden: ja er ließ sich auchvon demselben in der Kunst der Zeichnung unterrich-ten. 4) Aber die Sophisten und Nhetore»/ Menscheirohne eigene Vernunft und Geschmak/ wurden voirden Antoninen gleichsam auf den Thron erhoben,und sie brachten die Kunst selbst um die allgemeineAchtung/ indem sie gegen alleS/ was nicht zu ihrerSchule paßte/ schrieen / so daß einKünstler auch vondem größten Verdienste von ihnen nur wie ein Hand-werker betrachtet wurde. 5) Ihr Urtheil von derKunst ist dasjenige/ welches LueianuS iu seinemTraume der Gelehrsamkeit in den Mund legtz^)
6) Oalen. 6e xulg. suk. init. ^G. d. K. 12 B. 2
K. 1 §.ü
e) c. g.